Was du brauchst…

oder: über das Glück, wenig zu brauchen…

schenken-macht-gluecklich Hier eine Geschichte von einem Mann, der zu einem Mönch ging, als dieser in seinem Dorf Halt machte.

“Gib mir den Stein, den Edelstein!” Der Mönch gab zurück: “Von was für einem Stein spricht du überhaupt?”

“Heute Nacht erschien mir ein Geist und sagte: “Morgen um die Mittagszeit wird ein Mönch durchs Dorf kommen, und wenn er dir den Stein gibt, den er bei sich trägt, wirst du der reichste Mann des ganzen Landes sein. Also, gib mir den Stein!”

Der Mönch kramte in seiner Tasche und zog daraus einen Diamanten hervor. Es war der größte Diamant, den man sich denken kann! Dann fragte er: “Ist das der Stein, den du meinst? Ich habe ihn im Wald gefunden. Hier hast du ihn!”

Der Mann nahm den Stein und lief nach Hause. Doch als die Nacht kam und er sich schlafen legte, brachte er kein Auge zu. Am nächsten Morgen, zu früher Stunde, ging er an den Ort zurück, an dem der Mönch friedlich unter einem Baum schlief! Er weckte ihn und sagte: “Da hast du deinen Stein wieder.

Gib mir lieber den Reichtum, der es dir so leicht macht, auch den größten Reichtum wegzuwerfen!” 

Du gehörst zu den reichen Menschen der Welt, wenn du weißt, was du wirklich brauchst

und du gehörst zu den reichsten Menschen der Welt, wenn du entdeckt hast, was du zu schenken besitzt.

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Was hast du heute morgen geträumt ?

motivation_erfolgIn den vergangenen Wochen habe ich mich darin geübt, mir nach dem Aufwachen bewusst zu machen, wovon ich eben noch geträumt habe. Das ging einmal besser, einmal schlechter.

Heute morgen hab ich das nicht getan. Denn gestern stolperte ich auf dem Weg ins Bett über ein gerade eben erworbenes Buch eines sehr erfolgreichen und scheinbar sehr glücklichen Autors und Trainers. Sein Name ist Anthony Robbins und er beginnt sein Buch “Grenzenlose Energie” mit seiner Geschichte und der anderer, äußerst erfolgreicher Menschen.

Und er fragt in seiner Einleitung den geschätzten Leser, was ein John F. Kennedy und ein Martin Luther King gemeinsam haben. Was Steven Spielberg und Steve Jobs teilten und dadurch zu besonders erfolgreichen Menschen wurden.

Robbins spricht von 7 wesentlichen Voraussetzungen, die alle von ihm untersuchten, sehr erfolgreichen Menschen teilten. Ich denke, er hat mit diesen 7 “Charakterzügen” eine großartige Skizze erstellt, was wichtig ist, um ein Ziel erfolg – reich  zu er-reichen. Was er aber postulierte, war, dass alle großen Persönlichkeiten bereits ein Ziel hatten.

Sie hatten eine VISION, einen TRAUM, Ziele, die sie so anmachten, dass es ihnen unmöglich wurde, diesen nicht entgegen zu rennen. 

Das ist der Startpunkt, die Startlinie. Wenn ein Sportler einem Bewerb entgegensieht, dann weiß er haarscharf und voll fokussiert, an welchem Punkt die Zeitmessung beginnt, wo die Strecke verläuft und an welchem Punkt er angekommen ist.

Gut. Ich habe ein Ziel für nächste Woche und auch eines für die kommenden drei Monate. Und vielleicht fällt mir auch ein, was ich in den kommenden 12 Monaten machen will, anstrebe. Doch weiß ich, was das Ziel meines Lebens sein soll ? Und wenn ich das nicht weiß, kann ich dann überhaupt in eine bestimmte Richtung gehen ? Ist dann mein Lebensweg nichts als eine endlose, wirre Spur eines Verirrten ?

Wenn ein Mensch nichts gefunden hat, für das er sterben würde, so ist er auch nicht fähig, wirklich zu leben.   Martin Luther King

Es wurde gesagt, der Weg sei das Ziel.  Vor kurzem hörte ich, “Das Gehen des Weges ist das Ziel”. Das klingt richtig, hört sich gut an.  Aber die Vision ist es, das großartige Bild von dem, was von uns bleiben soll, nachdem wir gegangen sind, ist es, das unaufhörlich die Kraft liefert, um Stolpersteine auf unserem Weg zu Sprungbrettern zu noch mehr zu machen.

Mach dir ein Bild von der großartigsten Version deines Selbst. Und höre nicht mehr auf, dieses Bild Tag für Tag weiter zu malen, es zu verzieren, noch mehr Farbe hineinzubringen und noch mehr Menschen  an dieser Großartigkeit von dir selbst teilhaben zu lassen….

 

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Was wir von Genies lernen können – Walt Disney Teil 1

WaltDisneyWallpaper2800Robert B. Dilts verdanken wir ein sehr aufschlussreiches Werk über die Strategien besonders talentierter Menschen. Ein Kapitel seines Buches “Strategies of Genius” widmet er Walt Disney, den er “modelliert” hat.

Mit weit mehr als 800 verschiedenen Preisen und Auszeichnungen, die er zu Lebzeiten und postum erhielt, ist Walt Disney eine der am häufigsten ausgezeichneten Persönlichkeiten in der Geschichte der Menschheit. Im Laufe seines Lebens sowie postum hat Disney insgesamt 26 Oscars erhalten. Er ist damit der am häufigsten mit diesem Preis ausgezeichnete Filmschaffende. Zudem erhielt er weitere 37 Oscar-Nominierungen.(aus wikipedia.de)

Dilts untersuchte die Denk- und Handlungsstrategien von Disney und erkannte eine bedeutende Fähigkeit:  Disney betrachtete seine Welt bewusst und strategisch aus unterschiedlichen Wahrnehmungspositionen. Er entwickelte mehrere Perspektiven zu den Dingen und Menschen in seinem Leben. Ein Trickfilmzeichner meinte: “… there were actually three different Walts: the dreamer, the realist, and the spoiler. You never knew which one was coming into your meeting.

trinergetisch1Den Träumer (Muse) braucht es, um neue Ideen zu entwickeln. Der Realist (Macher) prüft Fakten und Möglichkeiten für eine Umsetzung und handelt dann.  Der Kritiker (Mentor) schliesslich prüft das Ergebnis und zeigt Verbesserungspotential auf, das dem Träumer übergeben wird….

Ohne die Muse gibt es keine Träume, keine Ideen, keine kreative Entwicklung. Ohne den Macher bleiben Ideen im Kopf und haben wenig Chance auf Realisierung. Ohne den Mentor werden Ergebnisse nicht auf ihre Nachhaltigkeit und nützliche Entwicklung geprüft.

Das klingt einfach. Doch in der Realität führen diese drei Betrachtungswinkel sehr oft zu Konflikten, in uns und zwischen Menschen. Wir alle haben die eine oder andere Position stärker entwickelt als eine andere. 

UND viele von uns haben eine gewisse Neigung, die andere Richtung einzuschlagen: Unsere Träume und Visionen (Muse) werden allzu oft und zu früh unserer sehr kritischen Betrachtung  unterzogen (Mentor). Dann reden wir sie uns schlecht, denn es fehlt an Umsetzungswillen und genügend Energie (Macher).

If you can dream it,  you can do it …

Was Disney und viele Andere für ihre Arbeit intuitiv erkannten, hat Roman Braun elizitiert und als “trinergetische Dynamik” bekannt gemacht. Das  ist für Jeden von uns hilfreich und wertvoll. Denn die Idee dieses konstruktiven Kreislaufs der drei Betrachtungsperspektiven lässt sich in unserem täglichen Denken anwenden und schliesslich aus destruktivem Eigendialog eine kreative, erschaffende und ökologische Denkweise bilden.

Und über all dem steht das “Wofür”…

 In erster Linie mache ich keine Filme für Kinder, sondern für das Kind in jedem von uns, egal ob wir sechs oder sechzig Jahre alt sind.  Walt Disney

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Wir sind doch nicht normal…

lotosJason McElwain war ein außer-gewöhnlicher Junge. In seiner frühen Kindheit wurde bei ihm Autismus diagnostiziert. Die WHO beschreibt Autismus als “tiefgreifende Entwicklungsstörung”. Doch Jason hatte Glück. Er konnte in einem Umfeld aufwachsen, in dem das Wort “Normal” vielleicht ein bisschen weiter begriffen wurde.

Sein Schulbezirk wurde 6 Jahre vor seinem Debut kritisiert, nicht genug für Kinder mit “besonderen Bedürfnissen” zu tun. Eine Maßnahme war, “normale” und “special educated kids” in gemeinsamen Klassen zu unterrichten.

Jason liebt Basketball, er war aber zu klein für einen Spieler, nicht norm-gerecht. Doch er wurde der “Manager” der Schul-Basketballgruppe, um seinem Lieblingssport möglichst nahe sein zu können.

Der Trainer der Gruppe, Jim Johnson hoffte, Jason während des Heimfinalspiels in den letzten Minuten aufs Feld schicken zu können. Als die Mannschaft mit zweistelliger Punktezahl führte, entschied er sich dafür:

 

Sein Vater, nach seinem Sohn gefragt: “The thing about Jason is he isn’t afraid of anything. He doesn’t care what people think about him. He is his own person.”

Jason hätte, wenn er anders gestrickt wäre, vielleicht nach zwei Fehlschüssen das Handtuch geworfen. Doch er versuchte es weiter… und er machte 20 Punkte in 4 Minuten, traf 6 von 10 “3-point shots”.

Wahrscheinlich brauchen wir Normen im Alltag, um die unglaubliche Komplexität des Lebens ein wenig zu vereinfachen. Vielleicht wären wir (unser bewusster Verstand) sonst heillos überfordert mit dieser Komplexität.

Was ist normal ? Was ist jenseits der Norm ? 

Jasons Mutter meinte zum Team befragt: “These are the greatest kids I’ve ever met. They’re really great.” That’s why, if you look again, it may be Jason who makes the shots, but it’s his friends who make the moment.

komplex:  complectari = umarmen, umfassen

Sieh die Welt so einfach wie nötig, und so umfassend wie möglich….

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sunrise exercise – oder wie ein Tag gut beginnt

morning“Wie man sich bettet so liegt man, heisst es” Ich füge hinzu: “wie man aufsteht, so lebt man”

In der allgemeinen Algebra gilt: “Auf das Vorzeichen kommt es an”.  Dieselbe Regel läßt sich auch auf unsere Psyche übertragen. Mit welchem Vorzeichen beginnst du deinen Tag ? Der Dalai Lama meint dazu:

” Everyday, think as you wake up, ‘today I am fortunate to have woken up, I am alive, I have a precious human life, I am not going to waste it. I am going to use all my energies to develop myself, to expand my heart out to others, to achieve enlightenment for the benefit of all beings, I am going to have kind thoughts towards others, I am not going to get angry or think badly about others, I am going to benefit others as much as I can.“

 

Übung 1:

Bevor du deine Augen öffnest, frage dich wofür du dankbar bist.

 Und für alle Over-Achiever unter uns gibts eine Steigerungsform: Wofür bin ich dankbar, wenn die Sonne nicht scheinen würde, wenn ich keinen Job hätte, wenn ich nicht neben dieser wundervollen Frau aufwachen könnte… wenn ich nicht so gesund wäre, wie ich es bin….

Zuletzt für alle Over-Over-Achiever: Führe ein Dank-Tagebuch. Nimm es und notiere, noch bevor du aufstehst, all die dankenswerten Dinge. Mehr über die Wirkung eines solchen Tagebuchs findest du hier.

Übung 2:

Denke kurz darüber nach, wofür dieser Tag eine Gelegenheit sein kann. Was könnte dir an diesem Tag alles zukommen ?  Nennen wir es einfach positives Halluzinieren. Vielleicht begegnest du an diesem besonderen Tag einem Menschen, der dir  einen neuen Job anbietet. Oder vielleicht lernst du an diesem speziellen Tag die Frau oder den Mann deines Lebens kennen. Oder, wer weiß, vielleicht zeugst oder empfängst du ja in der nächsten Stunde ein Kind :-) .

Und wieder für die Over-Achiever: In welcher Weise bietet dir dieser Tag Gelegenheiten, deinem Dank Ausdruck zu verleihen ? Vielleicht bist du mit deinem Lächeln in der U-Bahn, beim Bäcker oder in deiner Arbeit Ursache für das Glück Anderer. Oder vielleicht erhellst du den Tag eines anderen Menschen einfach dadurch, daß du ihm beim Überqueren der Straße hilfst…

Jede/r von uns kann dadurch an diesem speziellen Tag einen Glückstein ins Rollen bringen, eine Kettenreaktion auslösen die am Ende des Tages viele Menschen ein wenig glücklicher einschlafen läßt…

 

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auf den Schultern von Giganten

oder wie wir uns selbst zu Zwergen machen !

pyramideEiner besonders lieben Freundin verdanke ich eine heftige und zugleich heilende Erfahrung, die mir deutlich machte, wie hochmütig ich auf meine Wurzeln blicke und mich immer wieder über gewisse Eigenheiten meiner Eltern und Geschwister unangemessen ärgere.

Ich habe auch den Eindruck, daß es gerade sehr modern ist, unsere Unzulänglichkeiten und Schwächen im Alltag gerne auf unsere Erfahrungen und Prägungen in der Kindheit zurückzuführen.

In vielen Seminaren und Büchern wird die Bewältigung von sog. Kindheitstraumen und deren Auswirkungen auf unser heutiges Leben durch Re-Parenting, innere-Kind-Arbeit und ähnlichem gelehrt.

Ja, Vieles, das uns in unserer Kindheit und Jugend gesagt und getan wurde schmerzte und prägte uns. Aber sehen wir zugleich auch die unzähligen Sekunden und Stunden, die Tage und Jahre, in denen wir

  • liebevoll betrachtet wurden ?
  • wir mit allem, was wir brauchten umsorgt wurden ?
  • wir der Grund für so viele schlaflose und sorgenvolle Nächte waren
  • mit unvorstellbaren Schmerzen in die Welt gebracht wurden ?
  • wir, als wir krank waren, von liebevollen Händen gepflegt wurden ?
  • für unsere Bedürfnisse mühsam geschuftet wurde ?
  • es uns ermöglicht wurde 400 mal und oft noch viel öfter am Tag zu lachen ?

Wir bestrafen unsere Eltern Jahrzehnte lang für die (verhältnismäßig) wenigen Momente in den ersten Jahren unseres Lebens, in denen sie “schwach” waren, in denen es Ihnen weniger möglich war, uns mit liebenden Augen zu betrachten.

“Wir Menschen handeln in jedem Moment in der uns bestmöglichen Weise”

Und wenn wir schon so dreist sind, uns ständig über vermeintlich negativen Auswirkungen der “Schwächen” unserer Eltern auf unser jetziges Leben zu beschweren, müssten wir diesen Gedanken nur weiter verfolgen und zu dem logischen Schluss kommen, dass auch sie von ihren Eltern geprägt wurden.

Und dann stell’ ich mir vor, wie es war, als meine Großmutter mit 5 Kindern als 25-jährige Witwe jeden Tag um das Überleben der Familie kämpfen musste und nicht eine einzige Idee hatte, wie sie je wieder glücklich werden sollte…

und dann erkenne ich, dass ich mir das nicht vorstellen kann, daß ich durch viele “Wunder”-bare  und “Liebe”-volle Umstände geboren werden konnte…

Roman Braun schreibt in seinem Blog: “Und wir, als Kinder unserer Eltern, sind wohl dann erst “reif”, wenn wir unseren Eltern verzeihen, dass sie nicht so perfekt sind, wie wir dachten, dass sie es sind.”

Der Preis für die Verurteilung unserer Eltern ist hoch. In der oben erwähnten Erfahrung bekam ich am Ende das Bild eines Baumes, dessen Wurzeln ebenso viel Platz unter der Erde einnehmen, wie er für uns an der Oberfläche sichtbar erscheint. Wie groß(-artig) können wir sein, wenn wir uns unserer Wurzeln entledigen ?

Alle großen spirituellen Traditionen lehren die Ehrung und Würdigung unserer Vorfahren.

zum Beispiel: Exodus 20:12″ Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.” 

Wir stehen auf den Schultern von Giganten, auf den Schultern unserer Vorfahren. Sie zu stürzen macht uns zu Zwergen.

Hochmut kommt vor dem Fall… um dann wieder aufzustehen und den rechten Platz einzunehmen… in Demut gebeugt und dankbar für das, was vor uns und für uns getan wurde…

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Unser Bild von uns selbst….

4836866In uns allen wohnt eine Instanz (ich nenne sie höheres Selbst, andere benennen sie als Gewissen, Teil der Seele,… ) die das beste mögliche Bild von uns stets in sich trägt, es immer wieder hoch hält, es lebendig sein lässt  und zärtlich, fast schüchtern immer wieder unsere Aufmerksamkeit sucht, um dieses Bild unserem bewussten Geist zu zeigen, uns auf unsere grössten Entwicklungsmöglichkeiten, das uns versicherte Potential hinzuweisen…

Und wie oft habe ich dieses Bild immer und immer wieder weggeschoben… 

Ich fragte und frage mich warum ?  Vielleicht ist die Antwort simpler als ich dachte:

Ein hohes, ein GEILES ZIEL, wie Roman Braun es “definiert” :-) hat seinen Preis ! Es fordert von uns, unsere Komfortzone zu verlassen, es kostet uns unsere Bequemlichkeit, meine Trägheit…

Mein GEILSTES Ziel, das ich kenne ist das Bild das einen Menschen zeigt, der:

den MUT hat…

  • aufzustehen, weil das Sitzenbleiben im Herzen weh tun würde
  • zu widersprechen, weil das eben Gesagte jemanden verletzt
  • zu schweigen, weil jedes weitere Wort nur noch mehr verletzen würde
  • zu handeln, weil schon viel zu lange nichts getan wurde
  • um Hilfe zu beten, weil Ohnmacht sich breit macht
  • zu trösten, weil ein Mensch sich traurig von der Welt abwendet…

die DEMUT hat…

  • um zu bekennen, dass er so oft an jedem Tag fehlt
  • zu erkennen, dass er bei all der Grossartigkeit, die er darstellt das Geschöpf ist, nicht der Schöpfer
  • einen Mitmenschen nicht bekehren zu wollen, sondern die Möglichkeit zuzulassen, dass er selbst unrecht hat
  • seine eigene Wahrheit immer wieder zu hinterfragen
  • zu erleben, dass am Ende Alles möglich ist und er selbst ein Teil des Werkes ist, nicht der Konstrukteur…

und die Klarheit hat…

  • im rechten Moment zu wissen, was zu tun ist
  • zwischen Hilfe und Anmaßung unterscheiden zu können
  • sich selbst immer wieder durchschauen zu können
  • seinen eigenen Hochmut und seine subtile Arroganz immer wieder erkennen zu können
  • Wichtiges von Unwichtigem und
  • Dringendes von weniger Dringendem unterscheiden zu können
  • am Ende der Liebe “Platz” zu machen….

 

Mein Vorbild soll Franz von Assisi sein, der um das Werden zu folgendem Menschen bittete und kämpfte:

O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens
daß ich Liebe übe, wo man mich haßt,
daß ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
daß ich verbinde, da wo Streit ist,
daß ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht,
daß ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,
daß ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
daß ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
daß ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.
Herr, laß du mich trachten:
Nicht, daß ich getröstet werde, sondern daß ich andere tröste,
nicht, daß ich verstanden werde, sondern daß ich andere verstehe,
nicht, daß ich geliebt werde, sondern daß ich andere liebe.Denn wer da hingibt, der empfängt,
wer sich selbst vergisst, der findet,
wer verzeiht, dem wird verziehen
und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.

Alles Liebe und gute Nacht

Manfred

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Warum wir uns zum Glück entscheiden müssen, um glücklich zu sein

Dan Gilbert, ein amerikanischer Psychologe und Professor an der Harvard University meint, dass es uns Menschen nicht gerade leicht fällt, herauszufinden, was uns glücklich macht.

Studien zeigen, dass Ereignisse in unserem Leben, von denen wir denken, sie könnten uns dauerhaft glücklich machen weniger Einfluss haben, weniger intensiv sind und eine viel kürzere Wirkdauer haben als wir glauben.

Noch drastischer formuliert: Ob wir nun im Lotto gewinnen, unser Kind geboren wird oder wir durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt werden, diese Ereignisse haben nach spätestens 3 Monaten kaum mehr Auswirkungen auf unser persönliches Glücksgefühl.

Sir Thomas Browne, ein englischer Philosoph und Dichter des 17. Jahrhunderts meinte: “I am the happiest man alive. I have that in me that can convert poverty to riches, adversity to prosperity and I am more invulnerable than Achilles, fortune hath not one place to hit me”

Was macht uns also glücklich ?

Nicht was wir erleben, macht uns glücklich sondern WIE wir es erleben, WIE wir das Erlebte interpretieren. Unser Glück hängt also einzig und allein von unserer inneren Einstellung, von unserer Interpretation der Welt ab.

Erfahre ich meine Welt als Bürde, als harte Arbeit und als einen mühevollen Weg ? Oder sehe ich mein Leben als Geschenk, als eine grossartige Reise, in der ich lachen, lernen und lieben kann, grenzenlos und einzigartig, in jedem Moment neu, noch nie dagewesen….

Wir sind de facto Erschaffer unseres Glücks. Nichts und Niemand hat darauf Einfluss.  Nicht unser Partner, nicht unsere Kinder und nicht unser Boss.

Und wenn wir diese einfache Weisheit zu leben gelernt haben, dann entsteht so etwas wie eine sich selbst erhaltende Spirale nach oben:

Roman Braun schreibt dazu gerade eben in seinem Blog: “Wenn Dein Herz friert, schau Dich um und erwärme ein paar Herzen um Dich herum. Nach einer Zeit wirst Du in der Mitte eines warmen Glühens stehen, glücklich sein, es nicht mal bemerken und viel interessantere Fragen stellen können, als was Dich glücklich macht.

Betrachte mit Liebe, was nicht von Liebe zeugt, und du wirst Liebe daraus erfahren…

Die großen Dinge des Lebens werden mehr, wenn du sie teilst….

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ein Neubeginn…

Willkommen,

Ich habe beschlossen, meinem Blog eine neue Bedeutung zu geben, neuen, vielleicht bedeutenderen Inhalten als bisher Raum zu geben. Folgende Auszüge aus dem Abschiedsbrief von Gabriel Garcia Marquez sollen Ausdruck der kommenden Inhalte sein…

parismorgen

 

 

 

 

 

 

 

 

Sag immer was Du fühlst und mach was Du denkst.

Wenn ich wüsste, dass heute das letzte Mal wäre, dass ich Dich schlafen sehe, würde ich Dich fest umarmen und Gott bitten, der Schutzengel Deiner Seele sein zu dürfen.

Wenn ich wüsste, dass dies die letzten Minuten sind, in denen ich Dich sehe, würde ich sagen: »Ich liebe Dich«
und ich würde es nicht für selbstverständlich hinnehmen,
dass Du es schon weißt.

Es gibt immer einen Morgen und das Leben gibt uns immer eine andere Chance, die Dinge gut zu machen. Aber was ist, wenn ich mich irre und das Heute ist alles was uns übrig bleibt?

Der Morgen ist niemandem versichert worden, jung oder alt. Heute kann es das letzte Mal sein, dass Du diejenigen siehst, die Du liebst. Deshalb warte nicht, mach es jetzt, denn wenn der Morgen nie kommt, wirst Du den Tag bereuen, als Du keine Zeit hattest für ein Lächeln, eine Umarmung, einen Kuss, oder einen Wunsch zu erfüllen, weil Du so beschäftigt warst.

Suche die Nähe Deiner geliebten Menschen, flüstere ihnen zu wie sehr Du sie brauchst, liebe sie und behandele sie gut. Nimm Dir Zeit um ihnen zu sagen: »Tut mir Leid«, »Bitte«, »Danke« und alle Liebeswörter, die Du kennst.

Niemand wird sich für Deine geheimen Gedanken an Dich erinnern; bitte Gott, dass er Dir Kraft und Weisheit gibt, sie auszudrücken.

Sage Deinen Freunden und geliebten Menschen,wie wichtig sie für Dich sind.

Wenn Du das nicht heute machst – morgen wird genauso sein wie gestern.
Und wenn Du es niemals machst, es ist auch nicht schlimm. Was zählt, ist jetzt, dieser Augenblick!

ES IST DEINE WAHL !

Dir, aufrichtig und mit Liebe

Gabriel García Márquez

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